Facebook-Seite der Dresdner NPD gefällt über 1.000 Nutzern

Auch auf kommunaler Ebene haben die Nationaldemokraten in dem sozialen Netzwerk die Nase vorn

Facebook-Seite der Dresdner NPD gefällt über 1.000 NutzernAm vergangenen Freitag hat die Facebook-Seite des NPD-Kreisverbandes Dresden erstmals die Eintausend-Marke bei den „Gefällt mir“-Klicks geknackt. Mit aktuell 1.013 Anhängern liegen die Nationaldemokraten im Vergleich zu den Stadtverbandsseiten der anderen Parteien weit vorne.

Zum Vergleich die Facebook-Seiten der anderen Dresdner Parteien: Die LINKE hatte heute morgen 496, die FDP 348, die CDU 300, die SPD 254 und die Grünen 149 „Gefällt mir“-Klicks. Selbst die als besonders netzaffin geltenden Piraten liegen mit 296 „Fans“ weit hinter den Nationaldemokraten.

Das Thema „NPD und soziale Netzwerke“ ist ein Dauerbrenner in der Medienberichterstattung über die Präsenz nationaler Gruppierungen und Parteien im Internet. Zuletzt berichtete der sogenannte „Störungsmelder“ auf „ZEIT online“ über die erfolgreiche Werbestrategie der NPD bei Facebook.

Der Dresdner NPD-Kreisvorsitzende und Stadtrat Jens Baur erklärte dazu heute:

Jens Baur (NPD), Stadtrat Dresden

Jens Baur (NPD), Stadtrat Dresden

„Der vergleichsweise große Zuspruch, den die Seite unseres Kreisverbandes bei Facebook genießt, verdeutlicht einmal mehr, daß die NPD auch auf kommunaler Ebene in den sozialen Netzwerken die Nase vorn hat.

Während die anderen Parteien mit ihrem seichten Bla-Bla und ihren staubtrockenen Politauftritten nur gähnende Langeweile verbreiten, scheint unsere bunte multimediale Mischung aus Aktionsbildern, Filmen und Stellungnahmen zu aktuellen Themen gerade auf junge Menschen zunehmend attraktiv zu wirken. Dies alles verdeutlicht, daß wir nicht etwa eine altbackene Partei von gestern sind, sondern eine moderne politische Kraft, die immer wieder neue und zeitgemäße Wege findet, um die Medienblockade zu umgehen.

Viel stärker als auf konventionellem Weg nutzen die Bürger mittlerweile die Facebook-Seite des NPD-Kreisverbandes Dresden, um mit uns in Kontakt zu treten, Informationsmaterial zu bestellen und zu Veranstaltungen vor Ort eingeladen zu werden. Wir werden unsere Netzaktivitäten, insbesondere bei Facebook, daher weiter ausbauen.“

Thorsten Thomsen

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